Donnerstag, 30. Juli 2015

Gipskartonplatten mit Krebserzeugenden Fasern

Deckenplatten mit krebserzeugenden Fasern

Paus und Taylan fanden heraus, dass die Firma Glasstec seit Herbst 2007 Reste von Dämmmaterialneuware aus der Glas- und Steinwollindustrie zerkleinert und an die Firma Knauf AMF in Grafenau (Bayern) zur Herstellung von Deckenplatten liefert. Glasstec ist ein Tochterunternehmen der ehemaligen Firma Woolrec.
Nach Angaben von Glasstec handelt es sich ausschließlich um neue Dämmstoffe, die angeblich ungefährlich sind. Eine Prüfung zweier unterschiedlicher Deckenplatten von Knauf AMF durch die Universität Gießen ergab jedoch, dass in den Platten auch krebserzeugende Fasern enthalten sind. Und das, obwohl sie mit dem Umweltsiegel "Blauer Engel" und dem RAL-Gütesiegel der Industrie ausgezeichnet sind. Damit gelten die Deckenplatten als unbedenklich für Mensch und Umwelt. Inhaber der Firma Glasstec ist der ehemalige Woolrec-Chef Edwin Fritsch.

Asbest / KMF (künstliche Mineralfaser) in Ziegelsteinen


In Deutschland haben mehrere Ziegeleien von 2004 bis 2012 nachweislich mit Woolit kontaminierte Ziegelsteine hergestellt.

Woolit wurde als Dämmstoff in den Hochlochziegeln eingesetzt, jahrelang haben Firmen aus Olfen (Nordrhein-Westfalen), Hannover, Wöllstein (Rheinland-Pfalz), Warburg-Bonenburg (NRW), Rietberg ebenfalls in Nordrhein-Westfalen vertrieben.

Woolit ist ein Mix aus verschiedenen Stoffen. Es beinhaltet u.a. Mineralfasern und/oder Schwermetalle sowie giftige Filterstäube. 

Woolit ist aufgrund der alten KMF (künstliche Mineralfaser) lungengängig und kann krebsauslösend sein. Die Faser ist mit Asbest zu vergleichen und weist ähnliche Strukturen auf. Der KI-Wert ist < 30 und somit ist die eingearbeitete Faser als krebserzeugend anzusehen.

Die Schwermetalle im Woolit, sind toxisch und verantwortlich für verschiedene Krankheiten. Die Schwermetalle stammen genauso wie die giftigen Filterstäube aus der Emaille- und Glasuren -Herstellung. Es handelt sich dabei, um Abfälle die normalerweise in einer Sondermülldeponie entsorgt werden müssten.

Woolit ist inzwischen verboten.
"Auszug aus dem Report der Hessenschau" 

In der ARD-Reportage "Giftmüll für den Wohnungsbau" wurde ausführlich berichtet

Dienstag, 21. Juli 2015

Schadstoffe in Fertighäuser



Immer mehr Fertighäuser der 70er und 80er Jahre stehen zum Verkauf. 

Ihr Ruf ist jedoch nicht der Beste: Die Verwendung von asbesthaltigen Baustoffen, chemische Ausdünstungen von schadstoffhaltigen Anstrichen, Klebern und Formaldehyd schrecken viele potenzielle Käufer ab. Somit wird manches Fertighaus zum Ladenhüter für Immobilienmakler und zu einem Risiko für Immobilienfinanzierer.

Dabei lassen sich mit unserem Fertighausgebäudecheck die typischen Wohngifte wie Formaldehyd, Holzschutzmittel oder Chloranisole in Fertighäusern ganz einfach feststellen. Sie erfahren welches Gebäude wirklich betroffen ist und ob weitere Maßnahmen hinsichtlich Schadstoffminimierung zu empfehlen sind. Sie können somit unerwarteten Geldausgaben entgegenwirken.

Wir messen, bewerten und beraten!

Sie bestimmen die Kosten selbst und wählen im Gespräch mit unseren Gutachtern zwischen den einzelnen Strategien der Untersuchungsmethoden, ganz nach Ihren Ansprüchen.

Veschaffen sie sich einen Überblick im Hinblick auf Gesundheit und Sanierung. 

Unser Fertighausgebäudecheck

 Ihre Entscheidung, welches ist Ihre Strategie:

Raumluftmessungen mit sofortiger orientierender Bewertung der Raumluft auf Formaldehyd vor Ort.

Nun können Sie, je nach Ergebnis, selbst entscheiden:
 




·         Nein, weitere Messungen machen keinen Sinn, da schon die Formaldehyd-Belastungen zu hoch sind und das Objekt für uns nicht mehr interessant ist.

·         Ja, die Formaldehydkonzentration ist gering, es macht Sinn, weiter zu untersuchen, um auch die mögliche Belastung in der Raumluft durch Holzschutzmittel oder Chloranisole festzustellen.

·         Ja, bitte weitere Analysen, ich will wissen, was ich gegen die vorhandene Belastung tun kann.








Mit den besten Grüßen
Detlef Blöbaum